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Viele lieben sie, nicht wenige stellen sie als absolut unverzichtbar dar. Gerade die handgemachten sind mitunter sehr dekorativ, das gebe ich gern zu, aber ich mag Maschenmarkierer überhaupt gar nicht und setze sie nur ganz, ganz selten ein. Meine ganz pragmatische Alternative sind Garnreste, gern in Kontrastfarben und zwar nicht wie häufig empfohlen zerschnitten und zu kleinen Schlaufen geknotet, sondern ganz schlicht an der zu markierenden Stelle zwischen zwei Maschen alle x Reihen oder Runden von der Vorder- auf die Rückseite geführt bzw. umgekehrt. Wie groß x ist, hängt dabei ganz von den Umständen ab. Stricke ich auf dem Nadelspiel in Runden und will den Rundenanfang markieren, benutze ich vier gleichfarbige und eine andersfarbige Nadel (zum Glück gibt das mein Fundus in der Regel her), und immer wenn diese den Rundenanfang überquert, sind 5 Runden gestrickt und der Markierungsfaden wechselt die Seite. Dies hat noch einen äußerst praktischen Nebeneffekt: Ich habe nicht nur einen Maschenmarkierer, sondern zugleich noch einen Rundenzähler. Bei anderen Projekten sind es in je nach Muster mal die Länge des Rapports, oder in glatt rechts in Reihen häufig 4, manchmal auch eine andere gerade Zahl. Hier z.B. habe ich bei einer Raglanjacke die Raglanlinien markiert und zähle zugleich jeweils 6 Reihen ab, um die Zunahmen an den vorderen Kanten in jeder 6. Reihe richtig zu platzieren. Der Wollrest sollte dabei nach Möglichkeit nicht allzu lang sein, um nicht im Weg zu hängen. Alternativ kann man das lange Ende zu einem Knäuelchen wickeln und mit einer Sicherheitsnadel fixieren.
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Klar kenne ich die, aber bisher nur vom Patentmuster. Beim Stöbern auf Ravelry fand ich zartere Lace-Arbeiten, die ein wenig an Spinnweben erinnern. Die meisten der kostenlosen Anleitungen, in die ich hineingeguckt habe, waren allerdings für die Strickmaschine und mir unverständlich. Also habe ich selbst ein wenig experimentiert: Und im Gegenlicht: Gestrickt habe ich es so:
1. Reihe (Hinreihe): jede 2. Masche mit Umschlag abheben, restliche Maschen links stricken 2. Reihe (Rückreihe): die Maschen mit Umschlag ein weiteres Mal mit Umschlag abheben, restliche Maschen rechts stricken 3. Reihe: die Maschen mit den beiden Umschägen ein drittes Mal mit Umschlag abheben, restliche Maschen links stricken 4. Reihe: die Maschen inkl. der drei Umschlägen rechts stricken, restliche Maschen mit Umschlag abheben 5. Reihe: die Maschen mit Umschlag ein weiteres Mal mit Umschlag abheben, restliche Maschen links stricken 6. Reihe: die Maschen mit den beiden Umschägen ein drittes Mal mit Umschlag abheben, restliche Maschen rechts stricken 7. Reihe: die Maschen inkl. der drei Umschlägen links stricken, restliche Maschen mit Umschlag abheben ... ab dann immer so weiter wie Reihe 2 bis 7. Die Rückseite sieht in diesem Fall sehr unspektakulär aus. Für einen Schal oder ähnliches scheint dieses Muster deshalb weniger geeignet. |
MeSonst blogge ich manchmal über Essen (mit und ohne Pilze). Aber jetzt kam wieder einmal die Wolle über mich. Archiv
April 2026
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